Grüne und Parteifreie, Bürgerliste Göfis
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21. November 2013
Der Käfer geht um
Walter Lampert Aufgrund mehrerer Nachfragen in Bezug auf die Holzschlägerungen im Hofner Wald haben wir folgende Information an die interessierten BürgerInnen:
Infolge des feuchten Frühjahres und der sehr warmen und trockenen Sommermonate haben sich in unseren Bäumen die Schädlinge "brauner Rüsselkäfer" und der "Waldgärtner" ( = Borkenkäfer) eingenistet. Um dieser Plage Herr zu werden, bedarf es des schnellstmöglichen Kahlschlags der betroffenen Hölzer, den sogenannten "Käfernestern". Diese Arbeiten sind unter anderem an der Göfiserstrasse in Hofen bereits erledigt. Nach Schätzungen von Forstbetriebsleiter Ambros Schöch, sind etwa 6oo fm unseres Holzbestands betroffen. Das so anfallende Holz wird zum größten Teil als Nutz-, der Rest als Brennholz verkauft. Trotz dieser Maßnahmen haben wir in diesem Jahr nur ca. 50% des behördlich genehmigten Holzeinschlags genutzt, um auch in Zukunft eine nachhaltige Be- wirtschaftung unseres Waldes zu gewährleisten.

Walter Lampert, Obmann des Forst- und Landwirtschaftsausschusses

21. November 2013
Auszug aus der 23. Gemeindevertretungssitzung vom 21. November 2013

  • Gebühren und Hebesätze 2014
    Aufgrund der stetig steigenden Kosten werden die Gebühren um durchschnittlich 1,5% angehoben. Die Müllgrundgebühren werden künftig pro Haushalt (wie in einem 2-Personenhaushalt) zu bezahlen sein. Egal ob 1-Personenhaushalt oder ob mehrere Personen in diesem Haushalt leben. Weiters wird ein 20L Müllsack eingeführt.
    Bei den Friedhofsgebühren werden die Kosten für das Urnengrab in der Urnenwand den anderen Grabgebühren angepasst. Die Hundesteuer wird von 60 € auf 90 € angehoben. Bei Vorlage eines Hundeführerscheins werden jedoch 30 € wieder rückerstattet.
  • Bäderkonzept Walgau
    Die Gemeinden der Regio Im Walgau tragen gemeinsam die Verantwortung für die regional bedeutsame Freizeit-Infrastruktur. Daher wurde in der Gemeindevertretungssitzung der Gesellschaftsvertrag und die Finanzierungsvereinbarung der Walgauer Freizeit und Infrastruktur GmbH, sowie der Bestand- und Betreibervertrag für das Walgaubad Nenzing und der Freizeit- und Sportanlagen Untere Au GmbH beschlossen. Wichtig ist, dass für jedes weitere Projekt ist die Zustimmung der einzelnen Gemeindevertretungen notwendig.
    Das erste, gemeinsame Projekte ist die Sanierung des Walgaubads Nenzing. Die Investitionssumme beläuft sich auf 6 Mio € abzgl. ca 30% Förderungen. Die Gemeinde Nenzing übernimmt davon 61,11 % (2.553.176 €). Der Rest wird auf die anderen Walgaugemeinden aufgeteilt. Für Göfis fallen davon 3,44 % also 143.723 € an.
    Es ist ein Meilenstein, dass alle 14 Gemeinden des Walgaues dem Grundsatzbeschluss zur künftigen, gemeinsamen Planungen und Erhaltung solcher Einrichtungen zugestimmt haben. Ein wichtiges regionales Zeichen!
  • Finanzverwaltung
    Göfis ist Mitglied der Finanzverwaltung Vorderland. Diese übersiedelt nun vom provisorischen Standort Zwischenwasser nach Sulz, wo bereits die Baurechtsverwaltung untergebracht ist. Die Umbaukosten werden über die Miete der teilnehmenden Gemeinden finanziert.
  • Grundstückskauf
    Magerwiese Die Gemeindevertretung beschließt den Ankauf der Magerwiese Morschers Bühel in Pfitz. Diese Wiese am Gritschabühel ist eine sehr artenreiche Magerwiese mit zahlreichen Orchideen und kleinen Hangvernässungen auf denen verschiedenste Wildblumen gedeihen.
    Der Erhalt dieses Naturjuwels ist sehr aufwändig und erfordert großes Fachwissen. Dank Karl Mathies wird dieses Kleinod nachhaltig bewirtschaftet. Bei der Vorarlberger Wiesenmeisterschaft 2003, bei der nicht nur die Artenvielfalt und die Seltenheit der vorkommenden Pflanzen, sondern auch Bewirtschaftung und Erhaltungsmaßnahmen bewertet werden, wurde die Wiese ausgezeichnet.
    Wir begrüßen den Entschluß, diese landschaftsökologisch bedeutende Magerwiese zu erwerben und so ihren Weiterbestand zu garantieren.
  • Photovoltaik auf der VS Kirchdorf
    Im vergangenen Mai hat sich die Gemeindevertretung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf den Göfner Volksschulen ausgesprochen. Gemeinsam mit der Arbeits- gemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg (AEEV) wurden die zur Verfügung stehenden Dachflächen in Augenschein genommen und das Dach des Neubaus der Volksschule Kirchdorf als am besten geeignet befunden. Die Fläche ermöglicht eine Anlage in der Größe von rund 18 kWp. Das Behördenverfahren wurde von der AEEV bereits eingeleitet und im Jänner 2014 soll um Förderung angesucht werden. Je nach Zu- oder Absage wird die Gemein- devertretung über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Wünschenswert ist es jedenfalls, dass auch diese Photovoltaik-Anlage als Gemeinschaftsanlage umgesetzt wird.
  • Hochstammerhebung
    Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) führte in den Jahren 2002 und 2011 eine Bestandsaufnahme aller Hochstammbäume in Göfis durch. Das ernüchternde Ergebnis diese Zählung - der Bestand hat um fast 40% abgenommen. Interessant ist, dass der überwiegende Anteil dieses Abgangs durch Bautätigkeit und Überalterung der Bäume und nicht wie vermutet durch den Feuerbrand ver- ursacht wurde. In Zusammenarbeit von OGV und Gemeinde ist nun im vergang- enen Jahr die Arbeitsgruppe Schauplatz Obst&Garten entstanden, die sich unter anderem der Erhaltung und Aufwertung unseres regionalen Obstes widmet. Als Beitrag zum Erhalt der Göfner Hochstammbäume unterstützt die Gemeinde jede Obstbaumsanierung mit 50% der Sanierungskosten oder max. 100 € sofern die Sanierungsrichtlinien eingehalten werden.

Download: Dorftelegramm vom 21. November 2013

19. September 2013
Jede Idee zählt
Fraktionsobman Rudi Huber Gerne stellen wir uns jeder konstruktiven Kritik! Gerne lernen wir dazu! Viele Ideen versuchen wir im besten Sinne voranzutreiben. Gewisse Dinge funktionieren für manche Bürger vielleicht nicht in der richtigen Weise. Andere Projekte bleiben zu lange auf der Strecke. Deshalb ist es immer toll, wenn sich politisch interessierte und aktive Bürger finden, die sich in die Gemeindepolitik einbringen und mit uns gemeinsam versuchen die gute Lebensqualität in Göfis zu erhalten und zu verbessern.
Vielleicht kannst du dir vorstellen, dich bei uns einzubringen. Gemeinsam wollen wir für Göfis und uns alle etwas Positives bewirken. Melde dich unverbindlich, schnuppere bei unseren Fraktionssitzungen, mach dir ein Bild von unserem Team, vielleicht ist das etwas für dich! Wir freuen uns über dein Interesse!

Sei du selbst die Veränderung, die du wünschst für diese Welt. Mohandas Karamchand Ghandi

19. September 2013
Auszug aus der 22. Gemeindevertretungssitzung vom 19. September 2013

  • Radweg Dums
    Für das seit langem geplante Projekt Radweg Dums sind sechs Angebote eingelangt. Der Bauausschuss hat einstimmig den Billigstbieter vorgeschlagen und die Gemeindevertretung ist diesem Vorschlag gefolgt. Der Zuschlag wurde an die Firma Gort für die Angebotssumme von 161.880 € erteilt. Dieser Betrag wird voraussichtlich zu ca. 90% gefördert. Bemerkenswert dabei ist, dass die vorgenommene Kostenschätzung 260.000 € betrug!
    Die Umsetzung wird im kommenden Winter angestrebt.
  • Vorgehensweise Liegenschaft Gort
    Die Gemeinde Göfis ist aufgrund einer Verlassenschaft Eigentümerin des Gort-Areals in der Parzelle Stein. Es gilt nun eine richtige Lösung für den zukünftigen Umgang mit diesem großen Areal zu finden. Nach eingehender Diskussion wurde beschlossen, dass das Objekt (Lager, Büros bzw. Co-Working-Spaces, evtl. Wohnungen) an Göfner Interessierte vermietet wird. Vorerst wird aber geprüft, wieviel dafür investiert werden müsste.
  • Güterweg Zieglerboden
    Für den von der Forstverwaltung geplanten Güterweg Zieglerboden sind ebenfalls Angebote eingelangt. Der Bauausschuss empfahl die Vergabe an den Billigstbieter, die Firma Kessler, um den Betrag von 56.859,70 €. Hier kommen auch Förderungen des Landes von ca. 40% zum Tragen. Der Forstweg wird von einem bestehenden Forstweg auf Satteinser Seite in den Göfner Wald weitergeführt, um diesen Waldteil nutzbar zu machen.

Download: Dorftelegramm vom 19. September 2013

5. August 2013
Schulgarten Volksschule Agasella
Schulgarten Agasella Im Rahmen des Spiel- und Freiraumkonzeptes wird bei der VS Agasella ein neuer Schulgarten angelegt. Ein Team unter der Leitung von Margareta Baldessari erhob bei den Schülern, Lehrern und Kindergartenpädagoginnen die Bedürfnisse und erarbeitete ein Gesamtkonzept, das bei einem Elternabend allen interessierten Eltern vorgestellt wurde. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sollen möglichst in Eigenregie von Eltern und Lehrern umgesetzt werden. Auch die Kinder sind zum mitarbeiten eingeladen.

Auf der Südseite des Gebäudes wurde bereits ein befestigter Platz errichtet, der neue Unterrichtsmöglichkeiten im Freien schafft und eine Wildblumenwiese angelegt. Aus dem Bereich um einen Licht ist ein Gartenbeet geworden, das von den Kindern mit jungen Erdbeerpflanzen bestückt wurde. Ende Juni wurde dann ein erstes Hochbeet gemeinsam mit Eltern und Kindern angelegt und Himbeersträucher gepflanzt.

Auch nach den Ferien gibt es noch vieles zu tun: es sollen ein Beerengarten, eine Weidenlaube und verschiedene Balancier- und Sitzmöglichkeiten angelegt werden.

29. Juli 2013
E-Bike Ladestation Neue E-Bike Tankstelle und Bike-Servicestation in Göfis
Viele Alltagswege sind nicht länger als 5 Kilometer und können mit dem Fahrrad problemlos zurückgelegt werden. Der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ist eine erfreulicher Trend für solche Wege ist mit einem Elektrofahrrad noch leichter möglich. Die Gemeinde Göfis ist die Förderung dieser sanften Mobilität wichtig. Die Anschaffung eines E-Bikes wird daher von der Gemeinde mit 100 Euro und die Anschaffung eines Kinder- oder Lastenanhängers mit 50 Euro unterstützt.

Als zusätzlicher Service wurde im Rahmen des Bürgerservice-Umbaus ein neuer Fahrradabstellplatz neben dem bugo errichtet. Nun wurde dieser von den Mitgliedern des Umweltausschusses um eine Elektrofahrrad-Tankstelle erweitert. Elektrofahrräder können hier kostenlos aufgeladen werden. Zusätzlich wurde ein Kompressor aufgestellt, mit dem Räder aller Art bequem aufgepumpt werden können. Um auch Nachts eine sichere Benützung des Fahrradabstellplatzes zu ermöglichen wurde ausserdem eine Beleuchtung installiert.

26. Mai 2013
Erstes Göfner Kinoforum - More Than Honey
Filmforum Albert Einstein soll einmal gesagt haben: Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus. Seine Annahme basierte auf der Tatsache, dass mehr als ein Drittel unserer Nahrungsmittel von der Bestäubung durch Bienen abhängig ist.
Markus Imhoof ist für seine Aufnahmen zum Film More than Honey um die ganze Welt gereist. Dabei beleuchtet er überraschend wertfrei das Verhältnis von Mensch und Biene. Dabei geht es ihm um das Leben, um Fleiß und Gier, um Superorganismen und Schwarm- intelligenz.
Am 19. Juni 2013, um 19 Uhr lädt die Bürgerliste Göfis zum ersten Kinoforum im Vereinshaus. Dabei wird der Film More than Honey gezeigt, sowie anschließend Raum für Diskussionen zu diesem brisanten Thema geboten. Der Eintritt ist frei und für Bewirtung gesorgt.

2. Juni 2013
...in Zukunft bunt und artenreich
Pflanzenbestimmung So nennt sich ein Vernetzungsprojekt der Abteilung Umweltschutz des Landes Vorarlberg, bei dem Gemeinden ihr Wissen um die Gestaltung und Pflege von naturnahen Straßenrändern und Blumenwiesen erweitern können und über drei Jahre bei der Anlage und Pflege begleitet werden. Fachkundiges Wissen und Begleitung stellen das österreichische Ökologie-Institut und Dr. Reinhard Witt zur Verfügung. Durch die Verwendung von heimischen Pflanzen und Schaffung von mageren Standorten, kann auch im Siedlungsraum ein aktiver Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren und für unsere Lebensqualität geleistet werden.

Am 26.4 trafen sich interessierte BürgerInnen aus 18 Gemeinden in Rankweil. Frau Mag. Christiane Machold (Umweltstelle Land Vlbg), Frau Katrin Lönig (österr. Ökologie-Institut) und Dr. Reinhart Witt (Landschaftsplaner) führten durch den Workshop. Vormittags wurden theoretische Grundlagen vermittelt und die Gemeinden stellten ihre Projekte vor, nachmittags schauten wir die schon angelegten Wildblumenwiesen und Straßenbegrünungen in Rankweil an. Margareta Baldessari und Bertram Sonderegger nahmen für Göfis an diesem Startworkshop teil. Andrej Plibersek wird dieses Projekt mitbegleiten.

Die Umgestaltung der Wiese vor der VS Kirchdorf zur Magerwiese mit einer großen Anzahl von Wildblumen, ist ein erstes Projekt in Göfis. In Zusammenarbeit mit Claudia Bell wird im Mai der Pflanzenbestand erfasst. Im Juli wird dann das erste Mal gemäht. Eine Aufzeichnung gibt uns Aufschluss welche Pflanzen sich schon angesiedelt haben und welche heimischen Wildblumen sich noch ausbringen ließen.

Eine Möglichkeit die Artenvielfalt einer heimischen Magerwiesen zu erreichen, ist eine Mähgutübertragung oder eine Einsaat mit Heublumen. Da es in Göfis noch einige Magerwiesen wie z.B. in Pfitz bei dem Hügel "Gritscha", gibt - Bio-Landwirt Karl Mathis erhielt sogar eine Auszeichnung für deren Bewirtschaftung - kann dort Saatgut gewonnen werden und auf der Projektwiese ausgebracht werden.

Eine monatliche Begehung, laufende Dokumentation und Erfahrungsaustausch mit BürgerInnen, werden sicherlich noch einige Ideen zutage bringen und die Wiese zur wirklichen Projektwiese erheben. Eine Wildblumenwiese soll zum Verweilen, lernen und schauen einladen, sie bietet Lebensraum für Tiere und seltene heimische Pflanzen. Sie braucht keine Düngung und keinen Herbizideinsatz. Die einzelnen Schritte der Bearbeitung und Auswertung können Sie auf der Homepage der Gemeinde Göfis nachlesen.

25. Mai 2013
Ein Haus für Nützlinge im Garten
Workshop Bau Insektenhotel Der nachhaltige Umgang mit der Natur im eigenen Garten ist für Viele ein wichtiges Thema. Auch ein biologisch bewirtschafteter Garten kann sehr ertragreich gestaltet werden. Als natürliche Gegenspieler von Blattläusen, Kohlweißlingen und Kartoffelkäfern spielen heimische Nützlinge dabei eine wichtige Rolle.
Die Gemeinde Göfis veranstaltete einen zweiteiligen Workshop zum Bau eines Nützlingshotels. Der erste Teil fand in Form eines Informationsabends statt. Im zweiten Teil statteten die 20 Kursteilnehmer die Insektenhotels mit selbstgesammelten Materialien aus. Herzlich möchten wir uns bei Markus Ammann, Tischlerei Ammann, bedanken, der die Räumlichkeiten für den zweiten Abend zur Verfügung stellte.

23. Mai 2013
Auszug aus der 19. Gemeindevertretungssitzung vom 23. Mai 2013

  • Rechnungsabschluss 2012
    Im Prüfbericht 2012 des Prüfungsausschusses sind einige markante Punkte aufgezeigt worden, die in den nächsten Monaten erledigt werden müssen. Hier ist speziell der Finanzausschuss unter der Leitung von Bgm. Helmut Lampert aufgefordert, diese zu erledigen. Der Prüfungsausschuss wird in seinen nächsten Sitzungen deren Bearbeitung überprüfen und im Bericht 2013 ausführen.
    Zum Rechnungsabschluss 2012 selbst kann sehr positiv vermerkt werden, dass der Schuldenstand der Gemeinde Göfis um ca. 700.000 € reduziert werden konnte.
    Unsere Fraktion stimmte geschlossen für den Rechnungsabschluss 2012, jedoch unter dem klaren Hinweis, dass die aufgezeigten Punkte des Prüfungsausschusses bis Herbst 2013 zu erledigen sind. Scheinen im nächsten Rechnungsabschluss wieder die selben Kritikpunkte auf, kann die Bürgerliste Göfis diesem nicht mehr zustimmen.
  • Photovoltaik auf unseren Volksschulen
    Nach erfolgreicher Umsetzung der Bürgeranlage Pofelweg hat sich die Gemeindevertretung einstimmig dafür ausgesprochen, die Dachflächen unserer Volksschulen für die Errichtung weiterer Photovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen. Bei einer Besichtigung aller Dachflächen gemeindeeigener Gebäude durch den Umweltausschuss erwiesen sich die beiden Schulen als am besten geeignet. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg (AEEV) wird fortgesetzt. In einem ersten Schritt werden auf Kosten der AEEV alle notwendigen Behördenbewilligungen eingeholt und wird um Ökostromförderung angesucht. Nach Zu- bzw. Absage der Förderung wird die AEEV ein Finanzierungskonzept ausarbeiten und dieses der Gemeindevertretung zum Beschluss vorlegen.
  • Bäderkonzept Walgau
    Die Gemeinden der Regio Im Walgau tragen gemeinsam die Verantwortung für die regional bedeutsame Infrastruktur für Freizeit, Kultur und Sport. Die Zeiten, in denen jede Gemeinde für sich selber solche Infrastrukturen finanzieren konnte, sind vorbei.
    Aufgrund des akuten Sanierungsbedarfs des Walgaubades in Nenzing wird das Thema Bäder im Walgau vordringlich behandelt. Zur Bäderinfrastruktur zählen das Walgaubad, das Naturbad Untere Au und das Freibad Felsenau.
    Die Grundüberlegung besteht darin, einen Finanzierungsschlüssel zu finden, der für verschiedenste regional bedeutsame Projekte angewendet werden kann. Auch der jährliche Abgang der Bäder soll darin berücksichtigt werden. Für Göfis würde das bedeuten, dass wir insgesamt 3,6% der Investitionssumme (6 Mio. abzüglich Förderung) bezahlen müssen. Die Standortgemeinde Nenzing zahlt dafür ca. 60%. Wichtig ist, dass für jedes weitere Projekt immer wieder ein Gemeindevertretungsbeschluss gefasst werden muss.
    Die Gemeindevertretung hat den Grundsatzbeschluss zum Bäderkonzept einstimmig gefasst. Nach Vorlage der genauen Kosten wird über das konkrete Projekt nochmals abgestimmt.
  • Bepflanzung Aushubdeponie Hofen
    Am 11. Mai 2013 haben sich einige Mitglieder der Mostereiinteressentschaft Ausserfeld um Obmann Norbert Nesensohn zusammen mit Forstamtsleiter Ambros Schöch bei der Aushubdeponie Hofen versammelt und 1600 verschiedene Baumsetzlinge gepflanzt.
    Walter Lampert, als Obmann des Waldausschusses, bedankte sich im Namen der Gemeinde bei den fleißigen Helfern für die beispielhafte Hilfe mit einer Jause. Nach getaner Arbeit wurden beim Forsthaus Hunger und Durst mit gegrillten Landjägern und einem guten Schluck Bier gestillt.
  • Schulgarten Agasella
    Bei der Volksschule Agasella wird am 3. Juni ab 14 Uhr eine Wildblumenwiese angelegt. Jeder ist herzlich eingeladen, einen Sprung vorbeizuschauen.

Download: Dorftelegramm vom 23. Mai 2013

29. April 2013
Neue Saatgutverordnung der EU
Auf EU-Ebene wird eine neue Saatgutverordnung verhandelt, von der wieder einmal die Agrarkonzerne profitieren werden. Alte und seltene Sorten sollen dadurch in die Illegalität getrieben werden. Die bunt gesprenkelte Paradeiser, die violetten Erdäpfel, der gschmackige Apfel aus der Kindheit - all das würde aus unseren Gärten und von unseren Tellern verschwinden.

Während KonsumentInnen, GärtnerInnen und LandwirtInnen von der Vielfalt abgeschnitten werden, kann die Agrarindustrie aufatmen: Ist die Vielfalt erstmal verdrängt, können sie den Menschen die genormte Einfalt auftischen. Die EU-Saatgutverordnung fördert die Konzentration von Saatgut in den Händen weniger Multis. Für regional viele angepasste, seltene und alte Sorten von Gemüse, Obst und Getreide wäre das das sichere Ende.

Gemeinsam mit ARCHE NOAH setzt sich GLOBAL 2000 für ein nachhaltigeres EU-Saatgutrecht ein und hat eine Protestpetition gegen den derzeitigen Rechtsentwurf der EU gestartet.

Überlassen wir die Saatgutfrage nicht den Agrar-Konzernen. Helfen Sie mit die Kampagne erfolgreich zu machen. freievielfalt.at

25. März 2013
Auszug aus der 19. Gemeindevertretungssitzung vom 21. März 2013

  • Projektgruppe Kinderbetreuung
    Die Gemeindevertretung beschließt die Gründung einer Projektgruppe Spielgruppe, Kindergarten, Kinderbetreuung und Volksschule. Um den heutigen veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und um zukunftsorientierte Entscheidungen für unsere Kinder treffen zu können, wollen wir uns in einem beratenden Gremium diesen Themen stellen.
    Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus einer pädagogisch fachkundigen Leitung, aus GemeindepolitikerInnen, LehrerInnen und Kindergartenpädagoginnen. Eine Istzustandserhebung und familien- und kindgerechte Planungen im Bildungsbereich werden Gegenstand der Beratungen sein.
  • Bauleitlinien
    Die neuen Bauleitlinien sind nun nach Behandlung aller Einsprüche von der Gemeindevertretung beschlossen. Die Aufsichtsbehörde des Landes muss diese noch genehmigen.
    Es hat sich bei den Wohnbauträgern bereits herumgesprochen, dass es sehr schwierig wird, Großanlagen in Göfis zu realisieren. Derzeit liegen der Gemeinde keine neuen Ansuchen vor.
  • Photovoltaik auf gemeindeigenen Gebäuden
    Die Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsanlage am Pofelweg wurde im Juni vergangenen Jahres in Betrieb genommen. Im Jahr 2012 lieferte die Anlage rund 47.000 kWh Strom. Der tatsächliche Ertrag ist somit um erfreuliche 15% höher als erwartet. Trotz einiger rechtlicher Stolpersteine konnte dieses erste Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekt sehr erfolgreich umgesetzt werden. Über private Geldgeber wurde eine Summe von 118.000 € aufgebracht. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Investoren bedanken!
    Der erfolgreiche Projektabschluss soll zum einjährigen Bestehen am 15.6.2013 gefeiert werden. Es wäre wünschenswert, weitere Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden zu errichten. Der Umweltausschuss hat daher in einer Besichtigung aller in Frage kommenden Dachflächen die geeignetsten Standorte erhoben. In einem nächsten Schritt sollen die nötigen Behördenbewilligungen eingeholt und ein Ansuchen um einen geförderten Einspeisetarif gestellt werden.
  • Benny List macht Praktikum im Jugendraum
    Das Jugendraumteam freut sich über neue Unterstützung. Benny List aus Göfis hat Mitte März sein ehrenamtliches Praktikum im Jugendraum begonnen. Er wird im Laufe des kommenden Winters eine Ausbildung zum Jugend- und Sozialarbeiter in Schlosshofen beginnen, wo er seine gesammelte Erfahrung aus Göfis sicher gut vertiefen kann. Benny war Teil der Gruppe von Jugendlichen, die an der Bauarbeiten im allerersten Jugendraum mitgearbeitet haben und kennt deshalb die lange Geschichte der Räumlichkeiten. Danke für dieses Engagement!

Download: Dorftelegramm vom 21. März 2013

20. März 2013
Workshop Bau eines Nützlingshotels

Workshop Bau Insektenhotel Nützlinge sind Helfer und unverzichtbare verbündete in unserem Garten. Sie sind wichtig für die Bestäubung und sind natürliche Gegenspieler von Blattläusen, Kohlweißlingen, Spinnmilben, Kartoffelkäfern, usw. Im selbst gebauten Nützlingshotel finden fleißige Helfer wie Florfliegen, Marienkäfer und Schwebfliegen einen geeigneten Unterschlupf.

Der Kurs besteht aus zwei Teilen:
Am Informationsabend erfahren wir alles Wichtige über Nützlinge und deren Lebensweise. Die Kursleiterin Renate Moosbrugger, Obmann-Stellvertreterin des OGV-Landesverbandes, zeigt uns, welche Baumateriealien wir sammeln und mitbringen sollten. Im zweiten Kursteil baut jeder Teilnehmer sein eigenes Nützlingshotel.

1. Informationsabend am 30.04.2013 um 20:00 Uhr im bugo
2. Kurs am 17.05.2012 um 19:00 Uhr in der Tischlerei Franz Ammann

Kursbeitrag: 10,- EUR + Material
Anmeldung: auf dem Gemeindeamt

18. März 2013
Fahrrad Wettbewerb 2013 startet wieder!

Seit 15. März 2013 läuft der Fahrrad Wettbewerb 2013 und man kann sich online neu- bzw. wiederanmelden um mitzumachen. Wie jedes Jahr verlost die Gemeinde unter allen Teilnehmern, die mindestens 100 km geradelt sind, verschiedenste Preise. Also seid dabei!
Online-Anmeldung Fahrradwettbewerb

5. März 2013
Bienensterben stoppen - Petition zum Verbot von Neonikotinoide in Österreich

Bienen sterben weltweit und ihr Verschwinden bedroht unsere Nahrungskette und die natürliche Vielfalt. Rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von Bestäubern wie Bienen abhängig.
Zum ersten Mal hat die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA bestätigt, dass Neonicotinoide tödliche Auswirkungen auf Bienen haben. Sie haben nun die Möglichkeit, eine Petition an Minister Berlakovich zu unterzeichnen, in welcher er aufgefordert wird, die Neonicotinoide endlich zu verbieten!
Hier können Sie die Petition unterschreiben und finden weitere Informationen.

19. Februar 2013
Göfner Elterngespräche: Vom Nutzen früher Mehrsprachigkeit

Vortrag Mehrsprachigkeit Zu diesem Thema konnte der Sozialausschuss Göfis mit Unterstützung des Vereins "Okay zusammen leben" im Rahmen der Elterngespräche zwei kompetente Referentinnen begrüßen: Frau Gerlinde Sammer, Mitbegründerin und Koordinatorin des Projektes Sprachfreude - "Nenzing spricht mehr" und Frau Mag. Elisabeth Allgäuer Hackl, Lehrbeauftragte der Uni Innsbruck, Lehrerin der HLW und Mitarbeiterin in Sprachprojekten des Vereins Okay zusammen leben.

Die beiden Referentinnen verstanden es hervorragend das interessierte Publikum zur Freude an Sprachen zu ermutigen und vom Spracherwerb zu begeistern. Sprachentwicklung und Sprachförderung beginnen nicht erst im Kindergarten, schon im 16. Schwangerschaftsmonat mit der Entwicklung des Hörsinnes prägt sich die Sprachmelodie der gesprochenen Muttersprache dem Kind ein. Die ersten Jahre sind eine sehr wichtige Zeit in der Sprachentwicklung - die Grundlagen jeder Sprache werden hier gelegt. Eine gute emotionale Beziehung zu den Bezugspersonen ist Voraussetzung für die Entwicklung der geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und zur Sprachentwicklung. Sprachen sollen mit allen Sinnen gelernt werden, hören, sehen, riechen, schmecken, tasten - so können Kinder Begriffe wahrnehmen, begreifen und sie benennen. Ob von Geburt an mehrsprachig oder einsprachig in einer Familie gesprochen wird, die Sprachentwicklung bleibt die Gleiche.

In den ersten Lebensjahren sind Eltern die wichtigsten Sprachvorbilder des Kindes. Spricht ein Elternteil eine andere Muttersprache als die Landessprache, ist es für das Kind nur von Vorteil wenn mit ihm in dieser Sprache gesprochen wird. Den Sprachschatz den ein Kind aus 2 oder mehreren Sprachen erwirbt, wirkt sich auf die Entwicklung des Gehirns z.B vernetzendes Denken, positiv aus. Wird in der Familie eine 2. oder 3. Sprache gesprochen, sollte darauf Wert gelegt werden, dass das Kind die Sprache einer bestimmten Person zuordnen kann z.B. Mama/Sprache spanisch, Papa/Sprache deutsch. Sogenannte Sprachinseln schaffen, dies hilft dem Kind die Sprachen im Kopf zu ordnen. Damit das Kind auch einen guten Sprachschatz in der jeweiligen Landessprache erhält, sind außerfamiliäre Kontakte wie Spielgruppen, Kindergarten Freunde und Freundinnen usw. von großer Wichtigkeit. Kinder brauchen in jeder Sprache viel Nahrung, sie sollten viel Gelegenheit haben zu sprechen und zu hören. Jede Sprache ist ein Schatz, der Wert wächst je besser er sich entwickeln kann und gepflegt wird.

Sprachen, in die wir nicht investieren, gehen verloren, wir müssen eine Sprache pflegen und sie benutzen um sie nicht zu vergessen. Mit diesen Worten beendeten die beiden Referentinnen den Vortrag, alle offenen Fragen wurden im Anschluss gerne beantwortet. Der Sozialausschuss Göfis möchte sich recht herzlich bei Frau Sammer und Frau Allgäuer Hackl für den interessanten und aufschlussreichen Vortrag bedanken. Die Broschüren "Sprich mit mir und hör mir zu" vom Verein Okay zusammen leben, erhalten sie im BUGO Göfis.

20. Jänner 2013
Vortrag: Heimische Stechimmen

Am Donnerstag, den 17.1.2012, veranstaltete die Gemeinde Göfis gemeinsam mit dem Projekt WWWW (Walgau-Wiesen-Wunder-Welt) im Göfner bugo einen Vortrag über heimische Bienen- und Wespenarten.

Heimische Stechimmen Der Referent Mag. Timo Kopf, der als freiberuflicher Biologe auf heimische Insekten spezialisiert ist, entführte die über 30 Besucher in die spannende und den meisten unbekannte Welt heimischer Bienen und Wespen. Kurz stellte er bekanntere Arten von Pflanzen- und Schlupfwespen vor. Ging dann aber ausführlich auf die Gruppe der heimischen Stechimmen ein, von denen es rund 1500 verschiedene Arten gibt. Ca. 700 davon sind Bienenarten, wie die Honigbiene und die Hummel, die sich von Pollen ernähren. Die übrigen sind Wespenarten zu denen beispielsweise auch Ameisen und Hornissen gehören. Wespen leben als Parasiten oder Räuber. Aber auch unter den Bienen gibt es parasitäre Formen, die von sozial lebende Arten abhängig sind.

Alleine im Walgau konnten bisher über 150 verschiedene, heimische Bienenarten entdeckt werden. Lebensraum und Nahrungsangebot dieser Bienen werden jedoch durch die sehr intensive Landwirtschaft, die ständig zunehmende Verbauung und auch die flächendeckende Entfernung von Totholz aus unseren Wäldern immer mehr eingeschränkt. So sind bereits 50% dieser Arten auf der roten Liste.

Wer selbst zum Erhalt heimischer Bienen- und Wespenarten beitragen möchte kann den eigenen Garten, mit geeigneten Nisthilfen wie Totholz, Lehmhaufen und Schilfrohren oder einem Insektenhotel ausstatten. Natürlich muss gleichzeitig im Garten auch für ein entsprechendes Nahrungsangebot in Form von bienenfreundlichen Pflanzen gesorgt werden.

15. Jänner 2013

Jubiläumsausgabe Das Dorftelegramm ist 25 Jahre alt.
Ende Oktober 1987 wurde die erste Ausgabe an die Bevölkerung der Gemeinde Göfis verschickt. Das Informationsblatt hat inzwischen eine besondere Tradition und wird von vielen Gemeindebürgern gerne und aufmerksam gelesen. Obwohl eine Fraktion hinter den Informationen im Dorftelegramm steht, versuchen wir, einen möglichst offenen, unverfälschten und wohlwollenden Stil zu wahren.
In dieser grafisch erneuerten Jubiläumsausgabe blickt die Bürgerliste auf viele Jahre Dorfpolitik zurück. Und natürlich auch nach vorne!

Mit besten Grüßen und Wünschen
Ihre Bürgerliste Göfis